Was ist ein Hitzschlag?
Ein Hitzschlag tritt auf, wenn der Körper seine Temperatur nicht mehr ausreichend regulieren kann. Normalerweise sorgt Schwitzen dafür, dass überschüssige Wärme abgeleitet wird. Bei extremer Hitze, hoher Luftfeuchtigkeit oder längerer Anstrengung kann dieses System jedoch überlastet werden.
Dadurch steigt die Körpertemperatur immer weiter an. Wenn sie über 40 Grad Celsius steigt, können Organe, Muskeln und das Nervensystem in Gefahr geraten.
Ein Hitzschlag ist daher ein medizinischer Notfall, der eine sofortige Behandlung erfordert.
Wie entsteht Überhitzung?
Beim Sport produzieren Muskeln Wärme. Je intensiver die Anstrengung, desto mehr Wärme wird freigesetzt.
Normalerweise gibt der Körper diese Wärme ab durch:
- Schwitzen
- Verdunstung von Feuchtigkeit auf der Haut
- Erhöhte Durchblutung der Haut
Wenn die Umgebungstemperatur hoch oder die Luftfeuchtigkeit groß ist, wird es immer schwieriger, Wärme abzugeben.
Das Risiko steigt zusätzlich bei:
- Längerer Anstrengung
- Unzureichendem Trinken
- Direkter Sonneneinstrahlung
- Schlechter Akklimatisierung an Wärme
- Zu hoher Trainingsintensität
Was sind die ersten Anzeichen von Überhitzung?
Überhitzung entsteht meist nicht von einem Moment auf den anderen. Oft gibt es bereits vorher Warnsignale.
Häufige Symptome sind:
- Extreme Müdigkeit
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Übelkeit
- Muskelkrämpfe
- Übermäßiges Schwitzen
- Erhöhter Herzschlag
- Verminderte Leistungsfähigkeit
Diese Beschwerden können auf Hitzeerschöpfung hinweisen, ein Vorstadium eines Hitzschlags.