Wie erkennt man Leistenbeschwerden?
Leistenbeschwerden beginnen oft mit einem leichten Ziehen oder Steifigkeitsgefühl während oder nach dem Laufen. Zunächst verschwinden die Beschwerden meist nach einer Ruhepause wieder, aber wenn die Ursache nicht behoben wird, können sie immer häufiger auftreten.
Manche Läufer verspüren Schmerzen vor allem bei Beschleunigungen, Bergläufen oder längeren Strecken. Andere stellen fest, dass auch alltägliche Aktivitäten wie Gehen, Treppensteigen oder das Anheben des Beins Beschwerden verursachen. Wenn der Schmerz länger anhält, ist es ratsam, Maßnahmen zu ergreifen und die Belastung vorübergehend anzupassen.
Was kann man bei Leistenbeschwerden tun?
Bei beginnenden Beschwerden ist es wichtig, die Trainingsbelastung vorübergehend zu reduzieren. Das bedeutet nicht, dass man das Training komplett einstellen sollte, aber dass man Aktivitäten, die Schmerzen verursachen, so weit wie möglich einschränkt. Indem man dem Körper ausreichend Erholungszeit gibt, können sich gereizte Muskeln und Sehnen oft erholen.
Zusätzlich kann die Stärkung der Muskeln rund um die Hüften, den Rumpf und die Oberschenkel dazu beitragen, die Belastbarkeit zu erhöhen. Ein gutes Gleichgewicht zwischen Training und Erholung spielt dabei eine wichtige Rolle. Wenn Beschwerden länger anhalten oder immer wiederkehren, ist die Begleitung durch einen Physiotherapeuten ratsam.