Warum die Passform bei Kompressionsstrümpfen so wichtig ist

Bei Kompressionsstrümpfen geht es nicht nur um den Druck, den ein Strumpf ausübt. Mindestens ebenso wichtig ist die Passform.

Ein Kompressionsstrumpf wirkt nämlich erst dann richtig, wenn die Kompression richtig über den Unterschenkel verteilt wird. Deshalb spielt die Größe eine viel größere Rolle, als viele Sportler denken.

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Kompression muss kontrolliert verteilt werden

Der Zweck eines Kompressionsstrumpfes ist nicht einfach, eng anzuliegen. Bei der medizinischen Kompression wird mit einer kontrollierten Druckverteilung gearbeitet.

Der höchste Druck liegt am Knöchel und nimmt allmählich in Richtung Knie ab. Dies wird auch als abnehmende Kompression bezeichnet.

Wenn ein Strumpf nicht richtig am Unterschenkel sitzt, kann sich diese Druckverteilung ändern. Dadurch fühlt sich die Kompression weniger angenehm an und die Unterstützung arbeitet weniger präzise.

Jeder Unterschenkel ist anders

Viele Sportler haben kräftige Waden, schmale Knöchel oder längere Unterschenkel. Deshalb sagt eine allgemeine Größe wie S, M oder L nicht immer genug darüber aus, wie ein Kompressionsstrumpf tatsächlich sitzt.

Zwei Sportler mit der gleichen Schuhgröße können beispielsweise einen völlig unterschiedlichen Wadenumfang haben.

Gerade deshalb ist die Passform bei Kompressionsstrümpfen viel wichtiger als bei gewöhnlichen Sportsocken.

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Warum medizinische Kompressionsstrümpfe oft angepasst werden

Bei medizinischen Kompressionsstrümpfen wird daher oft mit mehreren Messpunkten des Unterschenkels gearbeitet.

Die Herzog PRO Kompressionsstrümpfe werden anhand von 6 Messpunkten angepasst. Dabei werden unter anderem der Knöchelumfang, Wadenumfang, die Unterschenkellänge und die Schuhgröße berücksichtigt. Basierend auf diesen Daten wird bestimmt, welche Passform am besten zum Unterschenkel des Sportlers passt.

Dadurch passt sich die Kompression genauer an die Form des Beins an als bei Standard-Kompressionssocken mit allgemeinen Größen.

Das sorgt dafür, dass der Druck gleichmäßiger verteilt wird und die Kompression bei Sport und Erholung besser sitzt.

Eine gute Passform spürt man beim Sport

Besonders bei längeren Trainingseinheiten oder Wettkämpfen merken viele Sportler den Unterschied zwischen einer Standard-Kompressionssocke und einem genau angepassten Kompressionsstrumpf.

Ein gut passender Kompressionsstrumpf:

  • bleibt besser an Ort und Stelle
  • verhindert Faltenbildung oder Knicke des Stoffes
  • bietet gleichmäßigere Unterstützung
  • fühlt sich bei längerer Belastung angenehmer an

Für Sportler, die viel trainieren oder lange Strecken laufen, kann das einen großen Unterschied machen.

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Zu viel oder zu wenig Druck ist unangenehm

Wenn ein Kompressionsstrumpf zu locker sitzt, ist die Kompression weniger effektiv. Sitzt ein Strumpf an bestimmten Stellen zu eng, fühlt er sich bei Bewegung oft unangenehm an.

Deshalb geht es bei guter Kompression nicht nur um hohen Druck, sondern vor allem um kontrollierten Druck an den richtigen Stellen des Unterschenkels.

Gerade diese Kombination aus Kompression und Passform unterscheidet medizinische Kompressionsstrümpfe von normalen Sportsocken mit leichter Kompression.

Die Passform bestimmt einen Großteil des Komforts

Viele Sportler achten bei Kompressionsstrümpfen zuerst auf Kompressionsdruck oder Material. Doch die Passform bestimmt letztlich zu einem großen Teil, wie angenehm sich ein Strumpf beim Sport und bei der Erholung anfühlt.

Deshalb entscheiden sich immer mehr Läufer, Wanderer und andere Sportler bewusst für Kompressionsstrümpfe, die genauer angepasst und aus medizinischer Kompression entwickelt wurden.