Viele schwangere Frauen leiden früher oder später unter unruhigen Beinen. Besonders abends oder während des Schlafens entsteht ein kribbelndes, ziehendes oder unruhiges Gefühl in den Beinen, das das Stillsitzen oder Einschlafen erschwert. Dieses Gefühl wird im Volksmund auch als Restless-Legs-Syndrom bezeichnet und kann prinzipiell jeden betreffen, in jedem Alter und in jeder Lebensphase. Während der Schwangerschaft nehmen die Beschwerden bei vielen Frauen jedoch merklich zu.
Viele schwangere Frauen stellen fest, dass die Beschwerden etwas nachlassen, sobald die Durchblutung in den Beinen aktiv unterstützt wird, zum Beispiel mit Herzog Kompressionsstrümpfen, die tagsüber einen leichten, aufbauenden Druck auf Wade und Knöchel ausüben. Diese Unterstützung ersetzt keine medizinische Beratung und ist keine Behandlung der zugrunde liegenden Ursache, kann aber dazu beitragen, dass sich die Beine an einem langen Tag des Stehens, Sitzens oder Gehens angenehmer und weniger schwer anfühlen.
Häufig gestellte Fragen
Sind ruhelose Beine in der Schwangerschaft gefährlich?
Ruhelose Beine an sich sind meist harmlos und hängen mit den Veränderungen Ihres Kreislaufs während der Schwangerschaft zusammen. Bei zusätzlichen Beschwerden wie einem schmerzenden, warmen oder geschwollenen Bein ist es wichtig, dies von Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hebamme beurteilen zu lassen, da dies in seltenen Fällen auf etwas anderes hinweisen kann. Sprechen Sie im Zweifelsfall immer mit einem Arzt.
Wann verschwinden ruhelose Beine nach der Schwangerschaft?
Bei vielen Frauen nehmen die Beschwerden ab, sobald sich der Körper nach der Geburt allmählich erholt und der Kreislauf wieder in seinen alten Rhythmus kommt. Wie schnell dies geht, ist von Person zu Person unterschiedlich und hängt unter anderem von eventuellen Mangelerscheinungen wie Eisen ab. Halten die Beschwerden länger an, sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt.
Helfen Kompressionsstrümpfe bei ruhelosen Beinen in der Schwangerschaft?
Viele Frauen erleben, dass leichter, aufbauender Druck auf die Beine zu einem weniger schweren und unruhigen Gefühl beiträgt, besonders während eines langen Tages im Stehen oder Sitzen. Kompressionsstrümpfe behandeln nicht die zugrundeliegende Ursache, können aber die Durchblutung unterstützen. Bei anhaltenden oder zunehmenden Beschwerden ist das Gespräch mit Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hebamme weiterhin wichtig.