Eine Thrombose im Bein entsteht, wenn ein Blutgerinnsel den Blutfluss in einer tiefen Vene blockiert, meist in der Wade oder im Oberschenkel. Die Beschwerden beginnen oft harmlos, mit einem Schweregefühl oder einer leichten Schwellung nach einer langen Reise oder einem Tag des Stillstandes. Dennoch kann eine Beinvenenthrombose schwerwiegende Folgen haben, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt wird. Besonders während und nach langen Flugreisen oder Autofahrten steigt das Risiko, da das Blut schlechter zirkuliert, wenn man stundenlang stillsitzt.
Viele Menschen tragen deshalb Herzog Kompressionsstrümpfe auf langen Reisen, da kontrollierter Druck auf den Unterschenkel die Durchblutung unterstützen kann, wenn man lange Zeit stillsitzt. Das bedeutet nicht, dass Thrombosen damit verhindert oder behandelt werden, denn Diagnose und Behandlung gehören immer in die Hände eines Hausarztes oder Spezialisten. Das Tragen von Kompressionsstrümpfen auf Reisen kann jedoch zu einem angenehmeren Gefühl in den Beinen beitragen, zusätzlich zu anderen Maßnahmen wie Bewegung und ausreichend Wasser trinken.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einem Schweregefühl in den Beinen und einer Thrombose?
Ein Schweregefühl nach einem langen Tag oder intensiver Anstrengung verschwindet meist nach einer Ruhepause. Bei einer Thrombose bleiben die Beschwerden oft bestehen oder nehmen zu, häufig kombiniert mit Schwellungen, Rötungen oder Schmerzen in einem Bein. Im Zweifelsfall ist es wichtig, dies von einem Hausarzt beurteilen zu lassen.
Erhöht ein langer Flug das Thromboserisiko?
Langes, ununterbrochenes Sitzen während eines Fluges kann die Durchblutung in den Beinen verlangsamen, was das Risiko eines Blutgerinnsels erhöhen kann. Bewegung während des Fluges, Anspannen der Wadenmuskulatur und ausreichend Wasser trinken helfen, die Durchblutung aufrechtzuerhalten. Bei bestehenden Risikofaktoren ist es ratsam, dies vorab mit einem Arzt zu besprechen.
Können Kompressionsstrümpfe Thrombosen vorbeugen?
Kompressionsstrümpfe können die Durchblutung bei längerem Sitzen unterstützen, sie beugen einer Thrombose jedoch weder vor noch behandeln sie diese. Die Diagnose und Behandlung einer Thrombose gehören immer in die Hände eines Hausarztes oder Spezialisten. Kompression ist höchstens eine ergänzende Maßnahme neben Bewegung und ausreichendem Trinken.