4. Verletzungsprävention - Wie funktioniert das?
Interessant… aber wie können Kompressionsstrümpfe dazu führen, dass Sie keine müden Beine mehr haben, und warum wirken sie dannverletzungspräventiv? Wie funktioniert das physiologisch?
Förderung der Blutzirkulation
Herzog-Strümpfe bieten eine relativ hohe Kompression auf Knöchelhöhe mit einem abnehmenden Druckprofil in Richtung Knie. Dies ist ein genau definiertes Kompressionsprofil von 30 mmHg Kompression am Knöchel bis zu 23 mmHg unterhalb des Knies, unabhängig von der Beinform. Selbstverständlich kann dieses spezifische Druckprofil nur gewährleistet und garantiert werden, wenn Strümpfe getragen werden, die der Beinkontur exakt folgen, wie abweichend diese Beinform auch sein mag. Der Effekt ist, dass insbesondere der venöse und lymphatische Rückfluss beschleunigt wird und dadurch Abfallprodukte des Verbrennungsprozesses sehr effektiv abtransportiert werden. Wir nennen das die Verbesserung der Mikrozirkulation in den Muskeln. Dies ist eine Voraussetzung für leichtere Leistungen und die Förderung der Regeneration. Diesen Effekt bemerkt man während der Belastung, des Trainings oder des Wettkampfs, aber auch danach. Nicht umsonst nutzt fast das gesamte professionelle Radfahrerfeld die Herzog PRO Strümpfe als Regenerationsstrümpfe; Alpecin-Deceuninck, Baloise Lions, Alpecin Fenix, Lidl-Trek, Team DSM-firmenich PostNL und viele einzelne Spitzenfahrer. Darüber hinaus ist Herzog Medical Recovery Partner der Athletik Union und vieler anderer nationaler Sportverbände.
Bracing-Effekt
Neben der Zirkulationsförderung haben Herzog-Strümpfe durch ihre relativ hohe Kompression einen Brace- oder Bandage-Effekt. Die Wadenmuskulatur bleibt durch die komprimierende Wirkung des Strumpfes kompakt und solide, wodurch die Stoßbelastung beim Fußaufsetzen effektiv reduziert wird. Das Ergebnis ist, dass Muskel- und Sehnenschäden begrenzt werden. Und zudem wird durch die Verhinderung der seitlichen Schwingbewegung der Wadenmuskulatur der Zug an Achilles-Sehnen und Schienbein (Schienbeinkantensyndrom) entgegengewirkt.