Was passiert bei einem Muskelfaserriss?
Bei einem Muskelfaserriss werden Muskelfasern beschädigt. Dies kann von einer kleinen Verletzung bis hin zu einem größeren Riss reichen, bei dem Bewegungen sofort schmerzhaft sind. Die Verletzung entsteht oft, wenn ein Muskel plötzlich stark beansprucht wird. Denken Sie zum Beispiel an einen Sprint, eine explosive Bewegung oder abruptes Abbremsen und erneutes Beschleunigen. Ein bekanntes Beispiel für einen Muskelfaserriss ist ein Muskelfaserriss in der Wade, bei dem ein kleiner Riss in der Wadenmuskulatur entsteht.
Die Wadeund die Oberschenkelrückseite (Hamstring)sind bekannte Stellen, an denen ein Muskelfaserriss auftreten kann. Oft spürt man in dem Moment einen stechenden oder plötzlichen Schmerz im Muskel. Danach können Beschwerden wie Steifheit, Schwellungen oder ein blauer Fleck auftreten. Auch das Anspannen oder Belasten des Muskels kann schmerzhaft sein.
Nach einem Muskelfaserriss benötigt Ihr Körper Zeit, um den geschädigten Muskel zu heilen. Zu Beginn kann der Muskel empfindlich, steif oder schmerzhaft sein, weshalb es wichtig ist, die Belastung anzupassen. Wie lange die Genesung dauert, hängt unter anderem von der Schwere und der Stelle der Verletzung ab.
Zu schnelles, vollständiges Sporttreiben kann dazu führen, dass der Muskel erneut überlastet wird. Deshalb geht es bei der Genesung nicht nur darum, so schnell wie möglich wieder zu trainieren, sondern vor allem darum, die Belastung Schritt für Schritt aufzubauen.